Zwei Flaggschiffe, ein Dilemma. Der PAX Four ist PAX‘ neuester Wurf , flach, minimal, fast unsichtbar in der Hosentasche. Der Venty von Storz & Bickel setzt auf maximale Dampfleistung in einem kompakten Format. Beide nutzen Hybrid-Heizung, beide heizen in 20 Sekunden auf, beide kosten um die 300 EUR. Und doch verfolgen sie völlig unterschiedliche Ziele.
Hier geht es nicht um gut gegen schlecht. Es geht um eine Grundsatzfrage: Willst du das unauffälligste Gerät, das trotzdem gut dampft? Oder den leistungsstärksten Tragbaren, den es gibt?
Das Wichtigste auf einen Blick
- PAX Four ab 174
- Venty ab 166
→ Ausführlichen PAX Four Test lesen (7.5/10)
Preisverlauf
Kompakt vs Leistung , der zentrale Konflikt
Der PAX Four ist das kleinste Premium-Gerät auf dem Markt. Flacher als ein Smartphone, leichter als eine Tafel Schokolade. Du nimmst ihn überall hin mit, ohne dass jemand es merkt. Dafür hat PAX beim Akku Kompromisse gemacht: 3000 mAh , das reicht für 4-6 Sessions, mehr nicht.
Der Venty ist der leistungsstärkste tragbare Vaporizer von S&B. Mit 3000 mAh hält er über doppelt so lang wie der PAX Four. Der einstellbare Airflow gibt dir Kontrolle über die Dampfdichte. Dosierkapseln halten alles sauber. Dafür ist er merklich größer und schwerer.
Man könnte sagen: Der PAX Four ist das Smartphone, der Venty ist das Notebook. Beides tragbar, aber für verschiedene Situationen.
Die Unterschiede im Detail
Akku: 3000 mAh vs 3000 mAh
Das ist der größte Unterschied. Der Venty hat mehr als doppelt so viel Akkukapazität. In der Praxis bedeutet das:
- PAX Four: 4-6 Sessions pro Ladung. Für einen Abend reicht das. Für ein ganzes Wochenende unterwegs nicht.
- Venty: 8-12 Sessions pro Ladung. Ein ganzer Tag ist locker drin, oft sogar zwei.
Der PAX Four hat dafür Passthrough-Charging , du kannst ihn am Kabel benutzen. Der Venty kann das nicht. Wenn du hauptsächlich zu Hause dampfst, relativiert das den Akku-Nachteil des PAX Four erheblich.
Dampfqualität und Airflow
Beide produzieren guten Hybrid-Dampf. Aber der Venty hat den stufenlos einstellbaren Airflow , ein Drehrad am Mundstück, das die Dampfdichte reguliert. Von restriktiv (geschmacksintensiv) bis weit offen (große Wolken). Dieses Level an Kontrolle bietet der PAX Four nicht.
Die Dampfmenge ist beim Venty ebenfalls spürbar größer. Größere Kammer, effizienteres Heizsystem, mehr Leistung. Der PAX Four liefert für seine Größe beeindruckenden Dampf, kommt aber nicht an die Wolken des Venty heran.
Dosierkapseln und Wasserfilter
Der Venty ist kompatibel mit Storz & Bickel Dosierkapseln und Wasserfilter-Adaptern für Bongs. Zwei Features, die der PAX Four nicht bietet. Für Nutzer, die Wert auf saubere Kammern und gekühlten Dampf legen, ist das ein starkes Argument für den Venty.
Größe und Diskretion
Hier gewinnt der PAX Four haushoch. Er ist flach, leicht und unauffällig. Kein anderer Premium-Vaporizer verschwindet so vollständig in der Hosentasche. Keine Knöpfe, kein Display, kein Aufsehen. Der Venty ist nicht riesig, aber neben dem PAX Four wirkt er wie ein Walkie-Talkie.
Aufheizzeit: 20 Sekunden beide
Unentschieden. Beide heizen in 20 Sekunden auf , sehr schnell für Hybrid-Vaporizer. Kein Warten, kein Planen.
Temperatur: 215°C vs 210°C
Der PAX Four geht minimal höher (215°C vs 210°C). In der Praxis kein spürbarer Unterschied , beide decken den gesamten relevanten Temperaturbereich ab.
Vergleichstabelle
| Eigenschaft | PAX Four | Venty |
|---|---|---|
| Heizung | Hybrid | Hybrid |
| Aufheizzeit | 20 Sekunden | 20 Sekunden |
| Max. Temperatur | 215°C | 210°C |
| Akku | 3300 mAh | 3000 mAh |
| Passthrough | Ja | Nein |
| Airflow | Fest | Stufenlos einstellbar |
| Dosierkapseln | Nein | Ja (S&B) |
| Wasserfilter | Nein | Ja |
| App | Ja | Ja |
| Größe | Ultra-kompakt | Kompakt |
| Garantie | 2 Jahre | 2 Jahre |
| Preis (ca.) | ~300 EUR | ~350 EUR |
Für wen ist welcher der richtige?
Der PAX Four passt zu dir, wenn du…
- Maximale Diskretion brauchst. Kein anderer Premium-Vaporizer ist so klein und unauffällig. Für Leute, die ihr Gerät unsichtbar machen wollen.
- Hauptsächlich kurze Sessions unterwegs machst. 4-6 Sessions reichen für den Alltag. Am Abend wird geladen.
- Passthrough-Charging nutzt. Am Kabel ist der Akku kein Problem mehr.
- Design und Ästhetik schätzt. Der PAX Four sieht aus wie ein Tech-Gadget, nicht wie ein Vaporizer.
Der Venty passt zu dir, wenn du…
- Maximale Dampfleistung willst. Einstellbarer Airflow, große Kammer, Dosierkapseln, Wasserfilter , das volle Programm.
- Lange Akkulaufzeit brauchst. 3000 mAh = ein ganzer Tag ohne Laden. Unverzichtbar für längere Trips.
- Dosierkapseln und Wasserfilter nutzt. Saubere Kammer, gekühlter Dampf , Features, die der PAX Four nicht bietet.
- Den besten tragbaren Vaporizer suchst, Größe egal. Der Venty steht auf Platz 2 unseres Rankings , aus gutem Grund.
Aktuelle Preise
Beide bewegen sich preislich im Premium-Segment. Der PAX Four ist oft ab ~300 EUR zu haben, der Venty ab ~350 EUR. In manchen Shops liegt der Unterschied bei unter 30 EUR.
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Fazit: Verschiedene Antworten auf die gleiche Frage
Der PAX Four beantwortet die Frage „Wie klein kann ein guter Vaporizer sein?“ und die Antwort ist: verdammt klein. Er opfert Akkulaufzeit und Features wie Dosierkapseln und Wasserfilter für ein Gerät, das in jeder Situation unauffällig bleibt. Für urbane Nutzer, die Diskretion über alles stellen, gibt es nichts Besseres.
Der Venty beantwortet eine andere Frage: „Wie gut kann ein tragbarer Vaporizer sein?“ Und die Antwort ist: so gut wie ein Desktop. Einstellbarer Airflow, S&B-Dosierkapseln, Wasserfilter-Kompatibilität und ein Akku, der den ganzen Tag hält. Für Enthusiasten, die das Maximum wollen, ist er die Referenz.
Zwei verschiedene Antworten. Beide richtig.
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